Stand: März 2026 (zuletzt aktualisiert am 15.03.2026)
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für die Nutzung der webbasierten Plattform „Zack“ (nachfolgend „Dienst“), betrieben von:
Mark Sitko
Heeresstraße 47
56218 Mülheim-Kärlich
E-Mail: hey@zack-rechnung.de
(nachfolgend „Betreiber“)
(2) Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Mit der Registrierung bestätigt der Nutzer, dass er den Dienst im Rahmen seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit nutzt. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Nutzung ausgeschlossen.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Betreiber stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(1) Zack ist eine webbasierte Plattform zur Erstellung und Verwaltung elektronischer Rechnungen. Der Funktionsumfang umfasst insbesondere:
(2) Zack ist ein technisches Werkzeug. Der Dienst stellt ausdrücklich keine Steuerberatung, Buchhaltungsleistung oder Rechtsberatung dar und ersetzt diese nicht.
(3) Der Betreiber behält sich vor, den Funktionsumfang des Dienstes jederzeit weiterzuentwickeln, zu ändern oder einzelne Funktionen einzustellen, sofern dies für den Nutzer zumutbar ist. Ein Anspruch auf Beibehaltung eines bestimmten Funktionsumfangs besteht nicht.
(1) Die Darstellung des Dienstes auf der Webseite stellt kein bindendes Angebot dar. Durch die Registrierung gibt der Nutzer ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrages ab.
(2) Der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Benutzerkontos durch den Betreiber zustande.
(3) Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
(4) Pro Unternehmen darf nur ein Benutzerkonto angelegt werden.
(1) Nach der Registrierung erhält der Nutzer eine kostenlose Testphase von 14 Tagen. Während der Testphase steht der volle Funktionsumfang des Dienstes zur Verfügung.
(2) Nach Ablauf der Testphase wird der Zugang zum Dienst deaktiviert, sofern der Nutzer nicht zuvor ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen hat. Ein automatischer Übergang in ein kostenpflichtiges Abonnement findet nicht statt.
(3) Ein Anspruch auf wiederholte Testphasen besteht nicht.
(4) Nach Ablauf der Testphase ohne Abschluss eines Abonnements hat der Nutzer 30 Tage die Möglichkeit, seine Daten zu exportieren. Anschließend werden die Daten unwiderruflich gelöscht.
(1) Der Nutzungsvertrag hat eine Laufzeit von einem Monat und verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern er nicht gekündigt wird.
(2) Der Nutzer kann den Vertrag jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats kündigen.
(3) Der Betreiber kann den Vertrag mit einer Frist von 30 Tagen kündigen. Bereits gezahlte Vergütungen für nicht genutzte Zeiträume nach dem Kündigungstermin werden dem Nutzer anteilig erstattet.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Betreiber insbesondere vor, wenn:
(5) Die Kündigung bedarf der Textform (§ 126b BGB). Eine Kündigung per E-Mail ist ausreichend.
(6) Nach Wirksamwerden der Kündigung hat der Nutzer 30 Tage lang die Möglichkeit, seine Daten über die im Dienst bereitgestellte Exportfunktion zu exportieren. Nach Ablauf dieser Frist werden sämtliche Daten des Nutzers — einschließlich archivierter Rechnungsdokumente — unwiderruflich gelöscht. Zack hält nach Vertragsende keine Daten vor.
(1) Die aktuell geltenden Preise ergeben sich aus der Preisübersicht auf der Webseite des Betreibers. Alle angegebenen Preise verstehen sich als Bruttopreise einschließlich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus per Rechnung. Das Zahlungsziel beträgt 14 Tage ab Rechnungsstellung.
(3) Die Zahlung erfolgt per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto.
(4) Preisänderungen werden dem Nutzer mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail angekündigt. Dem Nutzer steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung zu.
(5) Der Nutzer kann gegenüber Forderungen des Betreibers nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Nutzer nur ausüben, soweit es auf Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis beruht.
(1) Leistet der Nutzer eine fällige Zahlung nicht fristgerecht, gewährt der Betreiber eine Kulanzfrist von 14 Tagen nach Fälligkeit.
(2) Ist die Zahlung nach Ablauf der Kulanzfrist weiterhin ausstehend, versendet der Betreiber eine Zahlungserinnerung per E-Mail.
(3) Bleibt die Zahlung auch nach der Zahlungserinnerung aus, ist der Betreiber berechtigt, den Zugang des Nutzers zum Dienst zu sperren, bis die ausstehenden Zahlungen vollständig beglichen sind.
(4) Die gesetzlichen Ansprüche des Betreibers bei Zahlungsverzug, insbesondere auf Verzugszinsen gemäß § 288 BGB, bleiben unberührt.
(5) Nach vollständigem Ausgleich aller offenen Forderungen wird der Zugang unverzüglich wieder freigeschaltet.
(1) Der Betreiber bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit des Dienstes. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird jedoch nicht zugesichert. Insbesondere besteht kein Anspruch auf ununterbrochene Erreichbarkeit des Dienstes.
(2) Geplante Wartungsarbeiten werden dem Nutzer nach Möglichkeit rechtzeitig angekündigt. Der Betreiber bemüht sich, Wartungsarbeiten in nutzungsarme Zeiten zu legen.
(3) Der Betreiber haftet nicht für Störungen oder Ausfälle, die durch höhere Gewalt, Störungen bei Drittanbietern (z. B. Hosting-Provider, Internetanbieter) oder sonstige Umstände verursacht werden, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen.
(1) Der Nutzer ist verpflichtet, seine Stamm- und Steuerdaten korrekt und aktuell zu halten. Änderungen sind unverzüglich im Dienst zu aktualisieren.
(2) Der Nutzer hat seine Zugangsdaten sicher aufzubewahren und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Eine Weitergabe des Benutzerkontos an Dritte ist nicht gestattet.
(3) Die Einhaltung sämtlicher steuerrechtlicher Pflichten, insbesondere der Anforderungen des § 14 UStG an Rechnungsinhalte, obliegt allein dem Nutzer. Zack ist ein technisches Hilfsmittel und übernimmt keine steuerrechtliche Verantwortung.
(4) Der Nutzer ist für die regelmäßige Sicherung seiner Daten eigenverantwortlich. Der Betreiber empfiehlt, erstellte Rechnungen und sonstige Dokumente regelmäßig zu exportieren und lokal zu sichern. Die gesetzliche Aufbewahrungspflicht für Rechnungen und Geschäftsunterlagen gemäß § 147 AO obliegt allein dem Nutzer. Zack hält nach Vertragsende keine Daten vor — der Nutzer ist verantwortlich, seine Rechnungen vor Kündigung zu exportieren und eigenständig aufzubewahren.
(5) Der Nutzer verpflichtet sich, den Dienst nicht missbräuchlich zu nutzen. Missbräuchliche Nutzung umfasst insbesondere die automatisierte Massennutzung, das Einschleusen von Schadsoftware oder jede Nutzung, die gegen geltendes Recht verstößt.
(1) Der Betreiber haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Betreibers beruhen, sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) durch einfache Fahrlässigkeit ist die Haftung des Betreibers auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Betreibers für Schäden aus einfacher Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und anderen zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt unberührt.
(5) Soweit die Haftung des Betreibers nicht ausgeschlossen oder unbeschränkt ist, ist sie der Höhe nach auf die vom Nutzer in den letzten 12 Monaten vor dem schadensauslösenden Ereignis gezahlte Vergütung begrenzt.
(6) Klarstellung zur Eigenverantwortung des Nutzers: Zack ist ein technisches Werkzeug zur Erstellung elektronischer Rechnungen. Der Nutzer ist allein verantwortlich für:
(7) Der Betreiber haftet nicht für Datenverluste, soweit der Nutzer seiner Pflicht zur regelmäßigen Eigensicherung gemäß § 9 Abs. 4 dieser AGB nicht nachgekommen ist.
(8) Der Nutzer stellt den Betreiber von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer rechtswidrigen oder vertragswidrigen Nutzung des Dienstes durch den Nutzer entstehen. Dies umfasst insbesondere Ansprüche, die aus der Erstellung inhaltlich unzutreffender oder missbräuchlicher Rechnungen resultieren. Der Nutzer trägt die dem Betreiber durch die Inanspruchnahme entstehenden angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung, einschließlich sämtlicher Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe.
(1) Der Betreiber behält sich vor, den Dienst dauerhaft einzustellen. Eine Einstellung wird dem Nutzer mindestens 90 Tage im Voraus per E-Mail angekündigt.
(2) Während der Ankündigungsfrist hat der Nutzer die Möglichkeit, sämtliche Daten aus dem Dienst zu exportieren.
(3) Bereits gezahlte Vergütungen für nicht genutzte Zeiträume nach dem Einstellungsdatum werden dem Nutzer anteilig erstattet.
(4) Weitergehende Ansprüche gegen den Betreiber aus der Einstellung des Dienstes bestehen nicht.
(1) Sämtliche Rechte an der Software, dem Design und den Inhalten des Dienstes verbleiben beim Betreiber. Dies umfasst insbesondere Urheberrechte, Markenrechte und sonstige gewerbliche Schutzrechte.
(2) Der Nutzer erhält für die Dauer des Vertragsverhältnisses ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht auf Zugang zum Dienst und dessen bestimmungsgemäße Nutzung über den Webbrowser.
(3) Die vom Nutzer erstellten Inhalte (insbesondere Rechnungen, Kundendaten, Geschäftsdaten) verbleiben im Eigentum des Nutzers.
(1) Der Betreiber erhebt und verarbeitet personenbezogene Daten des Nutzers ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Einzelheiten sind in der separaten Datenschutzerklärung geregelt.
(2) Soweit der Betreiber im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Nutzers verarbeitet, gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO. Der AVV ist Bestandteil dieses Vertrages und wird mit der Registrierung angenommen.
(1) Der Betreiber ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies für den Nutzer zumutbar ist.
(2) Änderungen werden dem Nutzer mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail an die im Benutzerkonto hinterlegte E-Mail-Adresse mitgeteilt. Die Mitteilung enthält den Wortlaut der geänderten Bestimmungen sowie einen Hinweis auf das Widerspruchsrecht und die Rechtsfolgen eines unterlassenen Widerspruchs.
(3) Der Nutzer kann den Änderungen innerhalb der 30-Tage-Frist widersprechen. Im Falle des Widerspruchs steht beiden Parteien ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen zu.
(4) Widerspricht der Nutzer den Änderungen nicht innerhalb der genannten Frist, gelten die geänderten AGB als vom Nutzer angenommen. Der Nutzer wird in der Änderungsmitteilung auf diese Rechtsfolge besonders hingewiesen.
(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame und durchführbare Bestimmung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(3) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Sitz des Betreibers, sofern der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(4) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform (§ 126b BGB). Dies gilt auch für die Aufhebung dieser Schriftformklausel.
(5) Der Betreiber ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.